Weiterbildung zum / zur Trauerbegleiter / in
Im März 2011 startet die Ausbildung zur Trauerbegleitung. Sie beginnt mit Selbsterfahrung zum Thema Sterben und endet mit spezifischen Schwerpunkten der Trauerbegleitung. Sie richtet sich insbesondere an Menschen in pflegerischen Berufen, die mit Sterben und Tod zu tun haben. Grundsätzlich ist jeder Mensch eingeladen, der sich mit seiner eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen möchte.
Trauerbegleitung kann nötig werden, wenn Menschen einen Verlust zu erwarten oder schon erlitten haben. Das kann die Diagnose einer unheilbaren Krankheit, eine Behinderung, Trennung und der Tod eines geliebten Menschen sein. Trauer ist eine normale, schmerzhafte Reaktion, die den Menschen in seinem „Gesamten Sein“ erfasst und für die körperliche und seelische Gesundheit einen wichtigen Prozess dar stellt.
Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die Trauernde in diesen Prozess einfühlsam und kompetent Begleiten wollen: - in Kliniken, in Pflegeheimen, im Hospizdienst, in Beratungsstellen, in der Schule, der beruflichen Bildung, im Bestattungswesen und im Alltag.
Sie lernen, Menschen auf ihrem Weg durch die Trauer zu unterstützen:
- den schmerzlichen Verlust anzunehmen
- mit verschiedenen kreativen Methoden auszudrücken
- kommunikative Kompetenz, um in Gesprächen einfühlsame Worte zu finden
- Trauer als konstruktiven Anteil in das Leben zu integrieren
- der individuellen Spiritualität Raum zu geben
- bei der Suche und Umsetzung von neuen Lebenszielen
- eigene Grenzen in der Begleitung zu erkennen und durch Gesundheitssupervision für sich selbst sorgen.
Eine wichtige Vorraussetzung ist die Bereitschaft sich auf die eigene Abschieds- und Trauerbiographie einzulassen und diese zu reflektieren.
Arbeits- und Themenschwerpunkte sind:
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Kommunikation
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Selbsterfahrung
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Psychologie
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Religion
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Ethik- und Rechtsgrundlagen
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Symbol- und Ritualarbeit
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Gesundheitssupervision
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Gesprächs- und Gestaltungstherapie
Um einen Transfer in das Berufsleben und den Alltag sicher zu stellen, wird die Vermittlung von theoretischem Wissen durch praktische Übungen unterstützt.
Ziele der Weiterbildung sind:
der Erwerb kommunikativer Kompetenz, die Aneignung von theoretischem Wissen und praktischen Fähigkeiten, sowie Selbsterfahrung und Selbstsicherheit, um professionell Trauerbegleitung in unterschiedlichen Verlustsituationen praktizieren zu können.
Der Zeitrahmen umfasst 110 Stunden.
Der Abschluss, erfolgt am letzten Wochenende im Rahmen eines Abschlusskolloquiums, mit der Zertifikatsübergabe.
Termine: Die Weiterbildung findet an 6 Wochenenden von März 2011 bis Oktober 2011, zu folgenden Zeiten statt:
Freitags: 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Samstags: 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Sonntags: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr
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1. Wochenende 04. – 06. März 2011
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2. Wochenende 08. – 10. April 2011
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3. Wochenende 06. – 08. Mai 2011
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4. Wochenende 05. – 07. August 2011
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5. Wochenende 09. – 11. September 2011
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6. Wochenende 14. - 16. Oktober 2011
Seminarleitung: Petra Werner
Weiterbildungsinhalte / Seminaraufbau
Trauerarbeit
1. Wochenende
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Selbsterfahrung im Umgang mit Tod und Trauer
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Meine Rolle in der Begleitung
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Stressbewältigung
2. Wochenende
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Abschied und Trauer
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Lösungsorientierte Kommunikation
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Trauerarbeit konkrte in Theorie und Praxis
3. Wochenende
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Spiritualität und Trauer in verschiedenen Kulturen
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Symbol - und Ritualarbeit
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Bestattungskulturen
4. Wochenende
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Trauer im Familiensystem, psychosoziale Aspekte der Begleitung
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Kinder und Tod
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Märchen und Metaphern
5. Wochenende
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Komplizierte Trauer
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Suizid und die Begleitung der Angehörigen
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Ethik und Recht
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Fallbesprechung
6. Wochenende
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Trauer als Endwicklungsweg
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Ziele Arbeit
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Supervision
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Abschlusskolloquium und Zertifikatsübergabe
